TRA012 Wechselndes A

Beachte: Attentat – Attentäter; Satrap. 

  1. Wir fanden das Aas.
  2. Aus Haß auf die Wade klatschen.
  3. Der Knabe sah die nackte Magd im Wasserbad.
  4. Im warmen Wartesaal.
  5. Ratten und Maden nagen an langen Latten.
  6. Das langatmige Drama erraten.
  7. Afrikanisches Afrika.
  8. Papa hat einen schwarzen Bart gehabt.
  9. In die Badeanstalt lange Matten tragen.
  10. Der Nachbar fahndet am Samstag.
  11. Tagsüber war es warm und das Wasser war schal.
  12. Die Dramatik war abartig.
  13. Eine Anzahl Damhirsche verladen.
  14. Nach dem Anfang war Anni spaßhaft.
  15. Achtundzwanzig Fahrkarten.
  16. Den Namen des Knappen erraten.
  17. In Laos Krawatten tragen.
  18. Eine Hand wie Watte.
  19. Es tagt nach der Nacht.
  20. Schalltragende Akustik.
  21. Die naschhafte Anna aß alle Datteln.
  22. Es ist wahr, Hans ist stark.
  23. Nach den Angriffen war der Mann lahm.
  24. Am Damm Stare jagen.
  25. Zaghafte Damen im Stadtsaal.
  26. Die Arme der Base sind lang.
  27. Das lahme Lamm zagt unter Pappeln.
  28. Die straffen Haare dieser Rasse.
  29. Zur Strafe auf Franziska warten.
  30. Die Unart des Arztes war eine Qual.
  31. Hast du vom Euphrat zarte Topase in die Heimat mitgebracht?
  32. Der Attentäter wurde nach dem Anschlag auf Anna gefaßt.
  33. Andreas hat mit Anastasia und Alexandra Spaß im Kahn.
  34. Die Verwandten schlafen unter Pappeln in der Altstadt.
  35. Der Knabe aus dem Nachbarland sang Balladen aus seiner Heimat.
  36. Am Abend sprach Matthias interessante Zitate von Hans Sachs.
  37. Die Heirat Edwards und Franziskas war waghalsig.
  38. Die Salatgabel in der Hand, fiel der Angeklagte die Mannschaft an.
  39. Nach dem Attentat in der Walfischgasse lag ein Leichnam auf der Terasse.
  40. Aber ab diesem Monat fangen wir allesamt dann zu sparen an.
  41. Sage alles, was du der Masse zu sagen hast, in banaler Sprache.
  42. Am Anfang war Adam allein, dann kam die Qual mit der Dame.
  43. In dem Amsterdamer Palast, am Dienstag, wurde ein ehemaliger Satrap verletzt.

Traget Waffen, Alemannen, schlagt den Harst der schwachen Franken.
Hart am Hag, da schlanke Tannen, nah am Waldabhange schwanken.
Kraftarm kamen sie gegangen, wagten zag und matt die Schlacht.
Manchem stand im Antlitz Bangen, Angst, daß er zu Fall gebracht.
Schlag auf Schlag und Mann an Mann brach der harte Kampf dann an.

Waffenklang erschallt im Tal, Franken starben ohne Zahl.
Als dann kam die schwarze Nacht, waren alle umgebracht.

Am Walde, nahe am Abhang, da ackert am Abend der Ahn.
Ein Adler nahet dem Alten auf erhab’ner, begnadeter Bahn.
Der Rappe, der starke, er rackert sich wacker am Acker ab,
die machtvoll ragenden Alpen, sie strahlen gralfarben herab.
Nach des Tages hartem Schaffen, all der Arbeitsplage und Qual,
steigt flackernd herab die Dämmerung, beschattend den Grat und das Tal.

Barbara saß nah am Abhang, sprach gar sangbar, zaghaft langsam; mannhaft kam alsdann am Waldrand Abraham a Sancta Clara.

Mit achtundzwanzig Jahren kam Adam Kraft als Pfarrer in unser Tal. Bald kannte man den schlanken Landpfarrer in der Nachbarschaft, bald im ganzen Tal. Sonntag für Sonntag schallte sein gewaltiger Baß von der Kanzel. Was Pfarrer Adam Kraft sagte, das war klar und sachlich. Als aber dann nach Monaten nur alte Damen zur Andacht kamen, begann Pfarrer Kraft scharf nachzudenken. Bald erkannte er, daß er der Talschaft nicht hart genug die Wahrheit gesagt hatte. Von da an hatte niemand mehr etwas zu lachen, nicht einmal die braven, alten, verschlafenen Damen. Wahrheit um Wahrheit prasselte auf die Andachtschaft herab. So kam es, daß nach wenigen Sonntagen auch die alten Damen nicht mehr da waren. Fortan hallte der tragende Baß des tapferen Landpfarrers in einen leeren Saal.

Tante Anna und Tante Amalia waren zwei Damen von achtundachtzig Jahren. Aber weder Tante Amalia noch Tante Anna waren jemals krank. Wenn man nach der Ursache fragte, lachte Tante Amalia scnallend. Tante Anna aber – das war die Tante mit dem schwarzen Backenbart und der sagenhaften Brachialgewalt – packte einen am Arm, daß es krachte und sagte, daß die Bananen solche Kraft brachten. Im Laufe der Jahre aßen sie ganze Bananenpflanzungen kahl. Was aber manchen ihrer Verwandten und manchem, der die Tanten etwa als Nachbar kannte, manchmal rasend machte, das war, daß die Tanten, wo sie gerade standen, Bananen aßen und die Bananenschalen kurzerhand auf die Straße warfen. Was das Ganze aber von Jahr zu Jahr eigenartiger machte, war der Umstand, daß sich die Tanten, die Amalia die Anna und die Anna die Amalia, in den Anlagen des Stadtparks, ja sogar manchmal in der Straßenbahn, affenartig in den Haaren zu kratzen begannen.

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